Es gibt auf den Kanaren zwei traditionelle und autochthone Sportarten, die auf dem Archipel noch heute betrieben werden: die lucha canaria (kanarischer Ringkampf) und der banot bzw. juego del palo (Stockspiel).
Die lucha canaria ist ein Wettkampf, bei dem Geschicklichkeit und Körperbeherrschung oberstes Gebot sind und in dem sich zwei Mannschaften, angeführt von den puntales (den vermeintlich sicheren "Siegertypen", also zumeist "Superschwergewichtler"), jeweils in Zweikämpfen gegenüberstehen. In fast allen Dörfern des Archipels gibt es terreros, wie die speziell für diesen Sport hergerichteten Kampfplätze genannt werden und auf denen diese interessanten Wettstreite, luchadas genannt, stattfinden.
Der banot oder juego de palo ist, wie der Name schon sagt, eine Art Fechtsport mit langen

Stangen (palos), die in den ursprünglicheren Dörfern noch zur Hirterei gebraucht werden. Die Sportart geriet schon fast in Vergessenheit, bis vor einigen Jahren die Universität und andere Lehranstalten sich der Schulung und Verbreitung des juego de palo annahmen. Trotz allem ist es jedoch auch heute noch schwierig, einer Veranstaltung dieser seltenen Sportart beizuwohnen.
Was die allgemeinen, nicht spezifisch kanarischen Sportarten betrifft, so ist Teneriffa der ideale Ort für jegliche Wassersportarten. Von der Fischjagd unter Wasser übers Angeln bis zum Windsurfen (der Strand von El Médano gilt hierfür als einer der zehn besten der Welt und es werden an ihm regelmäßig wichtige Internationale Surfmeisterschaften ausgetragen): alles ist hier möglich: Golf, Reiten, Wandern, Biken etc.