Das Ortsgebiet von La Orotava erstreckt sich über das gesamte grüne, bananenreiche Tal des gleichen Namens. Der Ort zeichnet sich aus durch die Erhabenheit und Großartigkeit seiner Architektur, durch sein feudales Stadtbild und die Persönlichkeit seiner schattenspendenden, kanarischen Innenhöfe (patios canarios), Plätze und uralten Gutshäuser. Die alte Innenstadt des Ortes, die in ihrer Gesamtheit als kunsthistorische Sehenswürdigkeit unter Denkmalschutz gestellt wurde ist eine eingehende Besichtigung werd. Auch die Pfarrei La Concepción ist zum Baudenkmal erhoben worden, und die Casa de los Balcones gilt als ein Schmuckstück traditionell kanarischen Baustils, wo sich im übrigen das Dokumentations- und Forschungs-Zentrum für spanische und (süd-)amerikanische Handwerkskunst (Centro de Documentación e Investigación de Artesanía de Españna y América) befindet.
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Die Berge von La Orotava sind von einem Netz touristischer Wanderpfade durchzogen, das viele ausgedehnte Ausflüge ermöglicht, von denen manch einer im riesigen Rund von Las Cañadas endet, dem geschützten Nationalpark. Die Ortschaft verfügt auch über einen Park, die Hijuela del Botánico (Außenstelle des bei Puerto de La Cruz gelegenen Botanischen Gartens), der die Aufgabe übernimmt, fremde Pflanzen zu akklimatisieren; hier wachsen ca. 3000 unterschiedliche Arten, in der Hauptsache tropischer und subtropischer Pflanzen aus Mittel- und Südamerika, Afrika und Australien. Auch befindet sich im Stadtkern der Jardín Victoria, ein grüner Erholungspark mit weiten Promenaden und einer großen Vielfalt von Bäumen und Pflanzen, sowie mit dem bekannten Marmormausoleum Mausoleo de Marmol de Carrara, erbaut vom französischen Architekten Adolph Coquet im Jahre 1882.
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